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Nachsorge „UPT“

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung – sie kann nicht dauerhaft geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden. Daher ist nach der Behandlung eine regelmäßige und engmaschige Nachsorge extrem wichtig, um erreichten Zustand beizubehalten. Wir gehen nach der speziell entwickelten, sogenannten „unterstützenden Parodontitistherapie“ (UPT) vor.

Ausrichtung nach individuellem Parodontitisrisiko

Das Besondere an der UPT ist, dass die verschiedenen Behandlungsmaßnahmen und die zeitlichen Abstände nach dem individuellen Parodontitisrisiko und der Wahrscheinlichkeit eines Fortschreitens der Parodontitis festgelegt werden.

Für die Ermittlung spielen bestimmte Anhaltspunkte eine Rolle: Dazu gehören unter anderem Rauchen, eine unzureichende Mundhygiene, das Vorkommen schädlicher Bakterien in der Mundhöhle, chronische Krankheiten (wie Diabetes) oder entzündliche Mundschleimhautveränderungen. Je mehr Indikatoren vorhanden sind, desto größer ist das Risiko, dass die Parodontitis erneut fortschreitet.

Die Maßnahmen im Überblick

  • Vollständige Anamnese: In regelmäßigen Abständen führen wir eine ausführliche Anamnese durch, aktualisieren Ihre Daten und stimmen die Therapien darauf ab.
  • Erhebung der Mundgesundheitskennwerte und Beurteilung der Mundhygiene: Wir erfassen anhand dieser Werte den Gesundheitsstatus von Zahnfleisch und Zähnen. So haben wir stets aussagekräftige Vergleichswerte zur Hand. Außerdem sind Rückschlüsse auf eine eventuell unzureichende Mundpflege möglich.
  • Professionelle Zahnreinigung: Die professionelle Zahnreinigung ist elementar, um die schädlichen Bakterien und Zahnstein zu entfernen.
  • Parodontalstatus: Wir prüfen wiederholt die Gesundheit Ihres Zahnhaltegewebes. Dadurch können wir erkennen, ob die bisherigen Maßnahmen erfolgreich waren.